Wie kann ich meinen Glauben alltagsnah gestalten?

Diskussion zu “Wie kann ich meinen Glauben alltagsnah gestalten?”

  1. Das hängt davon ab, was dir dein Glaube gibt bzw. welche „Punkte“ deines Glaubens dir am wichtigsten sind. Das kann dann natürlich individuell sehr unterschiedlich ausfallen.
    Ein (persönliches) Beispiel: Für mich sind – unter vielen anderen – die folgenden zwei Aussagen von Jesus sehr wichtig:
    1.: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. (Mt 7,12)
    2.: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. […] Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. (Mt 25,40.45).
    Wenn mich solche Sätze in besonderer Weise ansprechen, dann komme ich gar nicht erst umhin, sie im Alltag „anzuwenden“. Das bedeutet, dass ich immer im Auge zu behalten versuche, dass es Menschen gibt, denen es deutlich schlechter geht als mir und dass ich dann im Rahmen meiner ganz persönlichen Möglichkeiten versuche, diesen Menschen zu helfen. Ganz konkret: Mich läuft es eiskalt den Rücken herunter, wenn ich sehe, welche Geschäfte auf dem Rücken von Flüchtlingen, also denjenigen, die momentan mit am meisten hilfsbedürftig sind, gemacht werden. Wenn ich die Botschaften Jesu für mich ernst nehme, dann komme ich gar nicht umhin, mich in der Flüchtlingshilfe vor Ort zu engagieren.

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