Was ist überhaupt „Liebe“?

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4 Diskussionsbeiträge zu “Was ist überhaupt „Liebe“?”

  1. „Liebe“ ist in erster Linie ein Gefühl. Die meisten verbinden mit „Liebe“ die Beziehung zu ihrem/ihrer PartnerIn. Jedoch kann ich auch eine gute Freundin oder einen guten Freund „lieben“. Und als ChristIn sollte man jedem Menschen in Nächsten-„Liebe“ begegnen.
    Somit würde ich „Liebe“ auch als Kernelement des menschlichen Zusammenlebens bezeichnen.

    1. „Geliebt zu werden“ oder „Verliebt-Sein“ ist mit das schönste Gefühl. Aber „lieben“ ist doch eher was Aktives, eine Entschlossenheit etc. und kein Gefühl, oder?

  2. Vom Kirchenvater Augustinus ist der folgende Aphorismus überliefert: „Der Preis deiner Liebe bist du selbst.“ Liebe ist so vielschichtig und hat so viele Dimensionen (die Liebe zu den Eltern, zu Geschwistern oder Kindern; die Liebe zum Partner oder zur Partnerin; die Liebe zu Freunden; die Liebe, die man z. B. durch gute Taten in die Welt verbreitet; und auch die Liebe zu Gott), dass man sie kaum mit einigen wenigen Worten engfassen kann. Aber eines kann man dann doch sagen: Die Liebe geht (fast) immer von mir aus! Erst durch die Liebe kann ich mit anderen Menschen interagieren und somit selbst zum Menschen werden.

  3. Die „Liebe“ ist ein Produkt aus dem Gefühl Liebe und der aktiven Handlung lieben. Ich kann nicht lieben, ohne Liebe zu fühlen. Das wäre vorgetäuschte Liebe. Genauso kann ich nicht Liebe fühlen, ohne sie auch zu zeigen (was man unterschwellig immer macht). Das wäre unterdrückte Liebe.

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